Chancen ergreifen – Freie Ausbildungsplätze besetzen!

Chancen ergreifen – Freie Ausbildungsplätze besetzen!

Mit Beginn des Ausbildungsjahres 2016/2017 sind in Berlin von 14.410 betrieblichen Ausbildungsplätzen (1.595 Plätze bzw. 12,4 Prozent mehr als im Vorjahr), die für dieses Jahr bei den Arbeitsagenturen und Jobcentern gemeldet waren, noch immer 5.166 Plätze unbesetzt. Gleichzeitig sind noch 6.424 Jugendliche ohne Lehrstelle.

Die Spandauer Abgeordnete und Arbeitsmarktexpertin Burgunde Grosse (SPD) erklärt hierzu:

„Ich freue mich über den Anstieg der Zahl der gemeldeten Ausbildungsplätze. Leider sind davon zu Beginn des Ausbildungsjahres noch immer viel zu viele nicht besetzt. Ich appelliere deshalb an die Unternehmen in unserer Stadt, auch Bewerber*innen mit weniger guten Noten eine Chance zu geben. Jugendlichen, bei denen es mit der Wunsch-Lehrstelle nicht geklappt hat, möchte ich gleichzeitig sagen, dass auch andere Berufe, in denen noch Stellen frei sind, hervorragende Perspektiven bieten. Im Bereich der Altenpflege und bei den Erzieher*innen haben wir z.B. mit dem heutigen Tag das Schulgeld für die Ausbildung faktisch abgeschafft. Die Kosten hierfür trägt in Zukunft das Land Berlin.

Insgesamt ist die Ausbildungsquote in Berlin jedoch nach wie vor viel zu niedrig. Es ist nicht länger hinnehmbar, dass viele, vor allem große Unternehmen kaum oder gar nicht ausbilden und dies allein den kleinen und mittelständischen Betrieben überlassen. Wir setzen uns deshalb für eine bundesweite Regelung zur finanziellen Beteiligung nicht ausbildender Betriebe ein. Bleibt die Ausbildungsquote in Berlin auf derart niedrigem Niveau, werden wir eine landeseigene Regelung prüfen, die Berliner Unternehmen, die nicht ausbilden, an den Gesamtaufwendungen der Ausbildung zu beteiligen.“

 

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