SPD will kein Flüchtlings-Hostel im Spandauer Gewerbegebiet an der Freiheit

SPD will kein Flüchtlings-Hostel im Spandauer Gewerbegebiet an der Freiheit

Der Spandauer SPD-Bundestagsabgeordnete Swen Schulz hat die Bezirke davor gewarnt, das neue Hostel im Gewerbegebiet an der Freiheit mit vielen Flüchtlingen zu belegen. "Stadtrat Frank Bewig (CDU) muss alle Möglichkeiten ausschöpfen, damit dort nicht im großen Stil Geflüchtete untergebracht werden, ohne dass sie von irgendjemandem betreut werden", mahnte Schulz.

Nach seinen Informationen handelt es sich um deutlich mehr als 1.000 Menschen, die unter beengten Bedingungen Obdach finden könnten, falls sie nach Anerkennung als Flüchtlinge keine geeignete Wohnung finden und von den Bezirken dorthin geschickt werden.

"Der CDU-Stadtrat hat den Bau genehmigt, weil er formal nichts falsch machen will. Doch wer glaubt denn im Ernst, dass im Gewerbegebiet hinter IKEA 1.700 Touristen oder Arbeiter untergebracht werden? Es wäre für niemanden gut, so viele Menschen auf knappem Raum unterzubringen, auch nicht für Geflüchtete, weil dort jede soziale Infrastruktur, Kitas und Schulplätze, Betreuung und so weiter fehlen. Wenn der Bau rechtlich nicht verhindert werden kann, müssen Senat und alle Bezirke sicherstellen, dass dieses neue Hostel nicht auf die Liste der Unterkünfte kommt, in die die Bezirke Wohnungsuchende zuweisen können."
 

 

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